Festplattentausch ... die böse Geschichte

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Jockel007
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Festplattentausch ... die böse Geschichte

Postby Jockel007 » Tue Feb 24, 2009 23:22

Hi Leute!

Ich muss mich nun leider mit sehr unschönen Nachrichten wieder zurückmelden :(

Nach dem Einbau der neuen Platte, wollte ich die daten den alten Platte auf die neue Platte koppieren. Und da gabs ein Fehler nach dem anderen.
Erst hat die AMS meine alte Platte nie über eSATA gefunden!
An einem PC konnte ich die Daten der alten Platte auch nciht lesen... muss irgendwie an der Partitionierung oder so liegen! Er hat die Platte am PC gefunden und auch ein EXT3-Filesystem. Aber er konnte nciht drauf zugreifen....
Beim Anstecken der neuen Festplatte am PC (auf der Platte war nun ganz frisch das NEXT-Base System ...also .zap und Share,....) wurde es noch geheimnisvoller. Die Platte wurde erkannt, Ext3-Partition gefunden und ich konnte zugreifen! Hurra dachte ich *ggg*
Dann kam die ganz große Pleite: Keine Dateien in der EXT3-Partition!
Und ich schwöre, dass ich da noch Dateien gefunden hatte, als die neue Platte in der AMS150 steckte! Naja, am PC war nix mehr wiederzufinden.
Also hier ein exemplarisches Beispiel von:

1.) Platte aus der AMS150
2.) Platte an den PC geschlossen
3.) Alle Dateien von der Platte verschwunden

Also seid "vorsichtig" mit euren Daten ;)

Eigentlich hat man dann schon echt die "Schnauze voll" ... aber es geht noch weiter *schnief*

Neue Platte in die AMS150.... und ja, keine Dateien mehr vorhanden! Die waren also weg. Wie gut, dass es nur ein frisch installiertes NEXT-System war ;)
So, nun die neue Platte nochmal schön frisch formatiert und auf ein Neues ... wieder NEXT installiert und die alte Festplatte wieder per eSATA angeschlossen.

Wieder die gleiche ******* ... ich kann nicht auf die eSATA Platte zugreifen (ist unter /dev/sdb nicht auffindbar).

So, nun hatte ich die Schnauze mit eSATA an der AMS150 echt satt: Neuer Versuch über USB! Und JAAAA, es klappt :) *freu*
Auf der neuen Platte lief nun ein frisches NEXT System und über USB konnte ich an meine alte Platte und an die Daten :) Hurra :)

Also gleich mal rsync angeschmissen und geschaut, wie schnell er is.... *****.... 3MB/s ... hochgerechtet 40Stunden. Da kam natürlich die Frage auf: Was soll der Dreck, wozu hat die AMS150 ein schnellen eSATA-Anschluss?!?! Die 40Stunden will ich nicht warten.

Wieder Mut gefasst und Platte erneut an eSATA geschlossen. NIX! Nun wollte ich der Sacche auf den Gurnd gehen. Von dem Thred "Quick-Hack zum Loggen v. ftp-Verbindungen für Linux-Experten" wusste ich ja schon von syslogd und klogd... also mal fix die loginstall.tgz von hennesk drauf gemacht und nun wollte ich mal in /var/log/messages schauen, was da mit der eSATA-Schnittstelle nicht stimmt.

Hmm, nur kam ich gar nciht so weit.... irgendwie hab ich die Gewohnheit nach einen Telnet-Login als erstes mal ein ps zu machen.

Ich staunte nicht schlecht.... ich las etwas von eSATA und freute mich erst. Erst als ich die Zeile erneut las, blieb mein Herz stehen:

rm -rf /mnt/esata_disk

Da war doch irgendein verfluchtest Skript dabei, meine wertvollen Daten auf meiner alten Platte zu vernichten!!! Schnell beendete ich den Prozess, aber schon etwas spät.... 100GB Daten waren verlohren *schnief*


Leider ist das hier keine sehr nette Geschichte von der AMS150, aber ich verspreche euch, ich werde demnächst lieber auch positives berichten!

Nun ist screen rsync am Tun und machen und koppiert meine restlichen Daten auf die neue Platte.... über eSATA.... so wie ich es ja erst wollte ;) aber leider auch nur mit 4MB/s und 100%CPU-Last *schnief* ..... das ist leider auch kein guter Wert :(

Grüße aus dem Norden... nun geh ich lieber Schlafen, hab morgen ein Vorstellungsgespräch als Sysadmin. Wenn ich denen davon erzähle, stellen die mich bestimmt nicht ein ;(

Jockel

Jockel007
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Re: Festplattentausch ... die böse Geschichte

Postby Jockel007 » Sat Feb 28, 2009 14:11

Hi!

Ich möchte noch ein paar kurze Erfahrungen anderer Forenmitglieder über eSATA zusammenfassen:

1.) Plastiknöpsel am eSATA-Stecker abschneiden, damit der Stecker komplett in die Buche geht.
2.) eSATA-Platten zunächst per USB anschließen und über Webinterface formatieren
3.) Zuerst die eSATA-Festplatte mit Strom versorgen und dann die AMS150, bzw. nach Anstöpseln ein Neustart der AMS150 durchführen
4.) Mögliche Sleep-Funktionen der Festplatte deaktivieren, die AMS150 kann die eSATA-Platte nicht aus dem Standby (Sleep) aufwachen
5.) Die eSATA-Platte funktioniert am PC nicht mit den ext2IFS-Treiber => bei mir geht es mit der Windows-Software "R-Linux".
6.) Bleibt am besten alle bei USB, eSATA macht an der AMS150 nur 4MB/s

Traut sich jemand an den eSATA-Treiber drann? Da liegt sicher das Problem ;) Oder ist es doch die Hardware? Ist denn eSATA softwaremäßig sooo viel anders als der interne SATA Anschluß?
Noch ne Theorie: Der interne SATA und der externe eSATA laufen pseudo-serial, also praktisch eigentlich parallel und machen zusammen nicht mehr als 10MB/s, also 5 MB/s schreiben und 5MB/s lesen. ?!?! Blöde Theorie, oder? ;)

Jockel


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